Kfz Gutachter Berlin

 

 Kfz  Gutachter  Berlin  aktualisiert !

Schuldlos einen Unfall gehabt? Die meisten Geschädigten bekommen nicht, was ihnen zusteht. Viele Versicherer sind Meister im Knausern und Kürzen. Es gibt nur eine Lösung, Kfz Gutachter Ihrer eigenen Wahl !

„Selbstverständlich kümmern wir uns sofort um den Schaden. Wir regeln das für Sie, machen Sie sich keine Sorgen“, säuselt die freundliche Sachbearbeiterin der Versicherung am Telefon.

Dem 24-jährigen Kevin O. aus Berlin  fällt ein Stein vom Herzen. Sein erster Unfall Ein Toyota hatte ihm  die Vorfahrt genommen. Weil der Führerscheinneuling zudem ein paar heftige Prellungen an Armen und Beinen davongetragen hatte, kam ihm ddas Angebot  des gegnerischen Haftpflichtversicherers gerade recht, das Schadensmanagement in die eigene Hand zu nehmen. Dass ihn der vermeintliche Service gut 1.200 Euro ärmer machen sollte, wusste er damals noch nicht.

Wie dieser junge Mann reagieren fast alle Autofahrer, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden, so die Erfahrungen der Verkehrsrechtsanwälte  In etwa 90 Prozent der jährlich rund 3,8 Millionen Haftungsfälle willigen die Geschädigten sehr erleichtert in ein angebliches . Doch die vermeintliche Komfortlösung geht in der Regel kräftig ins Geld. Die Haftpflichtversicherer versuchen damit, dem Geschädigten die Abwicklung des Unfalles größtmöglich aus der Hand zu nehmen, vorgeblich, um ihm den erheblichen Arbeitsaufwand zu erleichtern. Was sich an und für sich auch nicht schlecht anhört, ist in Wahrheit ein sehr wirkungsvolles

Die Kontaktaufnahme mit dem Geschädigten - der Zentralruf der Autoversicherer> Achtung ist geboten.

Die Haftpflichtversicherer versuchen nach einem Unfall, so schnell mit dem Unfallopfer in Kontakt zu treten, wie es möglich ist. Dies gelingt den Versicherern zum einen dadurch, dass sie vom Schädiger als ihrem eigenen Versicherungsnehmer über den Unfall informiert werden und so an die Kontaktdaten des Geschädigten gelangen.Ein weiteres wirkungsvolles Instrument ist daneben der Zentralruf der Autoversicherer. Meldet sich der Geschädigte beim Zentralruf der Autoversicherer, um herauszufinden, von wem er seinen Schaden ersetzt verlangen kann, gerät er unmittelbar an ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Versicherungswirtschaft, das ihm das aktive Schadenmanagement "wohlwollend" ans Herz legt. Nähere Informationen zum Zentralruf der Autoversicherer bietet dieser Beitrag. Zeigt der Geschädigte Interesse hieran, setzt der Haftpflichtversicherer seine Maßnahmen ein.Die Tricks der Versicherungswirtschaft beschränken sich allerdings nicht nur darauf, dem Geschädigten das aktive Schadenmanagement anzudienen, es gibt noch zahlreiche weitere, die Versicherer vor allem dann zum Einsatz bringen, wenn sich der Geschädigte keiner professionellen Hilfe bedient.

Das erste, was der Versicherer unternimmt, ist es, zu verhindern, dass der Geschädigte einen eigenen Kfz Gutachter beauftragt, der den ihm entstandenen Schaden ermittelt. Er bietet also an, dem Geschädigten selbst einen Gutachter zu schicken und die Kosten dafür zu übernehmen. Und oftmals wirbt der Versicherer zusätzlich damit, einen Gutachter einer besonders renommierten Organisation, wie zum Beispiel TÜV oder Dekra zu beauftragen, um das Vertrauen des Geschädigten zu fördern. 

Es liegt auf der Hand, dass ein solcher Kfz Gutachter versucht, den Schaden am Fahrzeug des Geschädigten möglichst niedrig darzustellen, bzw. zu rechnen.Auf diese Weise entsteht dem Geschädigten bereits ein Nachteil, weil der Schaden in Wirklichkeit höher liegt, als der vom Versicherer beauftragte Kfz Gutachter feststellt. Besonders drastisch wirkt sich dieser Umstand bei Geschädigten aus, die ihr Fahrzeug nicht reparieren lassen, sondern (nur) eine Entschädigung in fiktiver Abrechnung in Geld erhalten wollen.In solchen Fällen entgehen dem Geschädigten schnell einige hundert oder gar tausend Euro alleine durch diesen Umstand.

Angeschmiert ohne Anwalt   

Was die meisten Unfallopfer übersehen: Es ist die Versicherung des Unfallverursachers, die den Kontakt sucht und auf „Partner“ macht. Der, der für den Schaden aufkommen muss, hilft aber nicht uneigennützig. Er hat vor allem ein Interesse: nicht mehr zu zahlen als unbedingt nötig. Die Folge: Den Geschädigten gehen berechtigte Ansprüche durch die Lappen, die ihnen laut Gesetz und Rechtsprechung eindeutig zustehen.Immer mehr Haftpflichtversicherer nutzten diese Form des „aktiven Schadenmanagements“ zum eigenen finanziellen Vorteil, kritisieren auch die Autoclubs sowie der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen.

Das ist Ihr Recht.

III. Ansprüche die Ihnen bei einem Verkehrsunfall zustehen – tabellarische Übersicht:

Diese Kosten muss Ihnen der Schädiger bzw. die gegnerische Versicherung in einem Schadensfall ersetzen:

1. Reparaturkosten:

a. Die Versicherung hat Reparaturkosten nur bis zur Grenze des sog. „Wiederbeschaffungswertes“ des Pkws zu ersetzen. Dies ist der Betrag, der erforderlich ist, um einen nach Art, Alter und Erhaltungszustand gleichartigen Pkw zu erwerben.

Sind die Reparaturkosten höher als der Wiederbeschaffungswert des Pkws, liegt ein sog. „wirtschaftlicher Totalschaden“ vor. In einem solchen Falle bekommt man lediglich den Wiederbeschaffungswert ersetzt. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), kann der Geschädigte vom Schädiger und dessen Versicherung die geschätzten notwendigen Reparaturkosten ersetzt verlangen, soweit diese nicht 130% des Wiederbeschaffungswerts des beschädigten Pkws übersteigen. Es muss hierbei jedoch eine Reparatur des Fahrzeugs nachgewiesen werden.

b. Der Geschädigte hat ein Wahlrecht; er kann zwischen der fiktiven (auf Gutachtenbasis des Kfz-Sachverständigen) und der konkreten Schadensberechnung wählen. Der Geschädigte muss jedoch an der einmal gewählten Abrechnungsart festhalten.

c. Zur Feststellung des Schadenumfangs ist eine Bewertung des Sachschadens durch einen Sachverständigen notwendig. Ein solches Gutachten ist auch empfehlenswerter als ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt. Nur ein Gutachter weiß in der Regel, welchen Sachschaden man genau ersetzt bekommt und in welcher Höhe.

2. Sachverständigenkosten: 

Wann darf ich als Geschädigter einen Sachverständigen beauftragen?a. bei Fahrzeugreparaturkosten unter 500,00 Euro bzw. zwischen 500,00 – 700,00 Euro:

Haben die Reparaturkosten die sog. Bagatellgrenze von 500,00 Euro unterschritten, kann der Ersatz der Sachverständigenkosten durch den Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung abgelehnt werden. Man erhält in diesen Fällen nur die Kosten eines Kostenvoranschlags einer Fachwerkstatt bzw. eines Kfz-Sachverständigen ersetzt.

Die Einholung eines Sachverständigengutachtens ist jedoch häufig aus Gründen der Beweissicherung geboten.

Bei einem Sachschaden von 700,00 Euro und darüber bekommt man immer die Gutachterkosten ersetzt, dies ist sogar höchstrichterlich durch den BGH so entschieden worden.

Sie rufen an, wir kommen !


c. Sachverständigengutachten „unbrauchbar“:

Die Erstattung der Sachverständigenkosten kann nicht mit der Begründung abgelehnt werden, dass das Gutachten für die Regulierung des Fahrzeugschadens unbrauchbar gewesen sei. Selbst bei Fehlern im Gutachten. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist der Sachverständige nicht „Erfüllungsgehilfe“ des Geschädigten, so dass das Risiko von Fehleinschätzungen der Schädiger und dessen Versicherung trägt. Selbst ein unbrauchbares Sachverständigengutachten muss durch den Schädiger bzw. seine Haftpflichtversicherung getragen werden, es sei denn den Geschädigten trifft ein Auswahlverschulden bei der Auswahl des beauftragten Sachverständigen.

d. gegnerische Versicherung hat bereits einen Kfz-Sachverständigen beauftragt:

Hat die gegnerische Haftpflichtversicherung bereits einen eigenen Sachverständigen beauftragt und haben Sie dieser Vorgehensweise nicht zugestimmt, können Sie noch ein weiteres Schadensgutachten durch einen Sachverständigen Ihres Vertrauens einholen.

3. Anwaltskosten:

Die anfallenden Rechtsanwaltsgebühren sind Teil des vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung zu erstattenden Schadens. Die Haftpflichtversicherung des Schädigers trägt die angefallenen Anwaltskosten des Geschädigten bis zum Streitwert des regulierten Betrags.

4. Abschlepp- und Bergungskosten:

Die Abschlepp- und Bergungskosten sind in vollem Umfang zu ersetzen und können nicht auf die begrenzt werden, die für ein Verbringen des Fahrzeugs zur nächsten Werkstatt angefallen wären. Doch Vorsicht: Das Abschleppen zum eigenen Wohnort, nur um das verunfallte Fahrzeug dort von einem Sachverständigen begutachten zu lassen, ist ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht und wird nicht erstattet.

5. Mietwagenkosten

a. Für den Ausfallzeitraum des unfallbeschädigten Fahrzeugs kann ein Mietwagen angemietet werden; die Ersatzpflicht der hierfür aufgewendeten Kosten ist im Grundsatz außer Streit. Die Dauer der Mietwagenanmietung richtet sich grundsätzlich ab dem 1. Tag des Fahrzeugausfalls (z.B. Abgabe des Fahrzeugs bei der Reparaturwerkstatt) bis zu dessen Reparaturfertigstellung bzw. Ersatzbeschaffung (Fahrzeugneukauf).

Jedoch muss für den Einzelfall geprüft werden, ob sich nicht schon die Anmietung eines Mietwagens verbietet. Es können sich weiterhin auch Schwierigkeiten beim Umfang der zu erstattenden Mietwagenkosten ergeben. Erforderlich sind Mietwagenkosten, wenn ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der gleichen Lage des Geschädigten sie ebenso machen würde.

Grundsätzlich darf ein gleichwertiges Fahrzeug angemietet werden. Der Mietwagen darf nicht zu einer höheren Typklasse gehören, als das eigene Fahrzeug. Man muss sich in der Regel “ersparte Aufwendungen” anrechnen lassen, wenn man kein klassentieferes Fahrzeug anmietet. Dieser Abzug muss nach der Rechtsprechung vorgenommen werden, da durch den schadensbedingten Ausfall des eigenen Fahrzeugs und der Nutzung des Mietfahrzeugs Ersteres das eigene Fahrzeug keiner Abnutzung unterliegt und sich seine Lebensdauer entsprechend verlängert. Es wird in der Regel ein pauschaler Abzug zwischen 3 % bis 15 % vorgenommen.

b. Im Zweifelsfall hat der Geschädigte darzulegen, dass er durch den Ausfall seines Kfz an einer tatsächlich beabsichtigten Nutzung gehindert ist bzw. war, also wirtschaftlich geschädigt ist. Gründe die gegen eine Anmietung eines Mietwagens sprechen können sind zum Beispiel: geringe Fahrtstrecke, lediglich gelegentliche Nutzung, Zweitwagen, Fahrzeug wird nur durch Familienangehörige genutzt, der Geschädigte ist durch Krankheit an der Nutzung des Fahrzeugs gehindert etc.

c. Seit dem Jahre 2005 hat der Bundesgerichtshof seine Rechtsprechung zur Erstattungsfähigkeit von Mietwagenkosten sehr ausgedehnt. Mietwagenkosten, die nach einem sog. “Unfallersatztarif” abgerechnet worden sind, sind nur noch dann erstattungsfähig, wenn sie im Einzelfall erforderlich waren. Die diesbezügliche Beweis- und Darlegungslast trifft den Geschädigten.

Erkundigen Sie sich daher vor der Anmietung eines Mietwagens immer nach dem günstigsten Tarif und mieten Sie ein klassentieferes Fahrzeug an. Sicherheitshalber sollten Sie bei einer anderen regionalen Autovermietung ein Vergleichsangebot einholen. Ihre Einholungspflicht über einen günstigeren Tarif besteht auch dann, wenn das Mietwagenunternehmen nicht zwischen einem „Unfallersatztarif“ und einem „Normaltarif“ unterscheidet und lediglich einen einheitlichen Tarif anbietet.

Hat Ihnen Ihre Mietwagenfirma zu hohe Mietwagenkosten in Rechnung gestellt, so bestehen unter Umständen Schadensersatzansprüche wegen unterlassener oder fehlerhafter Beratung bei Abschluss des Mietwagenvertrags. Mit diesen Ansprüchen können Sie gegenüber überhöhten Forderungen aufrechnen. Der Schädiger bzw. seine Haftpflichtversicherung können bei einer überhöhten Mietwagenforderung die angefallenen Mietwagenkosten auch tragen und nach § 255 BGB die Abtretung der Schadensersatzforderung an sich fordern.

6. Nutzungsausfallentschädigung:

Die Alternative zum Ersatz der Mietwagenkosten ist die Entschädigung für den Nutzungsausfall. Der „entgangene Gebrauchsvorteil“ des Unfallfahrzeugs ist auch zu entschädigen, wenn kein Ersatzfahrzeug angemietet wird (dies gilt aber uneingeschränkt nur für privat genutzte Fahrzeuge einschließlich Oldtimer, bei gewerblich genutzten Fahrzeugen wird eine Nutzungsentschädigung nur in Ausnahmefällen gewährt). Ersetzt wird der Nutzungsentzug grundsätzlich nur für die Zeit des unfallbedingten Ausfalls, also für die Zeit der Reparaturdauer oder den erforderlichen Zeitraum der Ersatzwagenbeschaffung. Um eine Nutzungsausfallentschädigung geltend machen zu können, muss eine Nutzungsmöglichkeit des ausgefallenen Fahrzeugs und ein Nutzungswille bestanden haben (vgl. obige Ausführungen zum Mietwagen unter b).

Bei der konkreten Berechnung des Nutzungsausfalls wird in der Praxis auf die Tabelle Danner/Küppersbusch zurückgegriffen. Weiterhin berücksichtigt die Rechtsprechung bei der Höhe der zu zahlenden Nutzungsausfallentschädigung das Fahrzeugalter. Es bestehen 3 Stufen:

– Sachverständigengutachten über durchgeführte Reparatur

– Vorführung des reparierten Fahrzeugs bei der Versicherung

Bei Fahrzeugerwerb nach einem Totalschaden reicht die Vorlage des Kaufvertrags und die entsprechende Zulassungsbescheinigung aus.

7. Wertminderung:  

Um eine Wertminderung geltend machen zu können, muss ein erheblicher Unfallschaden am Fahrzeug eingetreten sein. Bei Bagatellschäden wird von der Rechtsprechung eine Wertminderung verneint. Wie hoch der erlittene Fahrzeugschaden sein muss, ist umstritten. Er muss jedoch mindestens 10 % vom Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs betragen.

Der Begriff der Wertminderung umfasst sowohl den technischen wie den merkantilen Minderwert, der bei einem Kfz durch die Unfallbeschädigung herbei geführt werden kann.

Ein Ersatz von pauschalen Auslagen (für Telefon-, Porto-, Wegekosten etc.) wird in der Regel bis zu einem Betrag von 20,00 € – 30,00 € ohne weiteren Nachweis akzeptiert.In der Regel gehen die Gerichte von 25 Euro aus. Die Gerichte setzen diesbezüglich häufig einen Betrag in Höhe von 25 Euro an.

Da der Lebenshaltungskostenindex stark gestiegen ist, halte ich eine Kostenpauschale in Höhe von 30,00 € für angemessen. Diese Rechtsansicht wird von der Rechtsprechung nunmehr auch teilweise geteilt (vgl. hierzu AG Kelheim – Zweigstelle Mainburg, Urteil vom 28.01.2003, Az.: 1 C 294/02, DAR 2003, 178; AG München, AZ.: 343 C 32462/04, Urteil vom 29.12.2004; AG Siegen, AZ.: 12 C 833/04, Urteil vom 09.08.2005; AG Siegen, Az.: 12 C 612/06, Urteil vom 16.03.2007 uvm.).

9. Andere Sachschäden:

Kleider; Brillen; Kofferrauminhalt usw.

a. Diese Gegenstände bekommt man selbstverständlich auch ersetzt. Die Versicherung wird diese jedoch nur bis zur Grenze des sog. Wiederbeschaffungswertes zu ersetzen. Dies ist der Betrag, der erforderlich ist, um einen nach Art, Alter und Erhaltungszustand gleichartigen Gegenstand zu erwerben.

Besteht für gleichartige, gebrauchte Gegenstände kein Markt, ist der Wert ausgehend vom damaligen Anschaffungspreis zu ermitteln. Dieser muss im Bedarfsfall nachgewiesen werden. Man kann auch die erzielten Verkaufspreise gleichwertiger gebrauchter Gegenstände bei dem Internetauktionshaus eBay als Wiederbeschaffungswert ansetzen.

b. Die Reparaturkosten der unfallbeschädigten Gegenstände wird die Versicherung in der Regel nur gegen Beleg ersetzen.

c. Zur Feststellung des Schadensumfangs ist eine Bewertung Ihrer beschädigten Gegenstände durch einen Sachverständigen häufig ratsam (z.B. bei teueren Gegenständen bzw. Erbstücken etc.).

 

Als unabhängige und neutrale Gutachter   

bietet Ihnen das KFZ-Sachverständigenbüro  Berlin und Brandenburg schnelle und kompetente Hilfe bei Unfallschäden an Fahrzeugen jeglicher Art. Bei unverschuldeten Unfällen erstellt Ihnen das KFZ-Sachverständigenbüro Haftpflichtschadensgutachten, Wertgutachten und Unfallrekonstruktionen oder nimmt die Beweissicherung für einen eventuellen späteren Rechtsstreit direkt am Unfallort vor, damit Sie gegenüber der gegnerischen Versicherung all Ihre Schadensersatzansprüche geltend machen können. Ferner ist der Gutachter-Berlin Ihr Ansprechpartner, wenn Sie nach einem selbst verschuldeten Unfall, bei Sturm- und Hagelschäden o.ä. an Ihrem KFZ ein Kaskoschadensgutachten benötigen. Ebenfalls sind Sie an der richtigen Adresse, wenn Sie ein KFZ jeglichen Typs, inklusive Oldtimer, kaufen oder verkaufen wollen und dafür ein entsprechendes Wertgutachten bzw. eine Fahrzeugbewertung brauchen. Natürlich werden auch Gutachten und Restwertermittlungen für Leasingrücknahmen erstellt. Und sollten Sie einmal nach einer KFZ-Reparatur Zweifel an den in einer Werkstatt ausgeführten Reparaturen oder anderen Arbeiten haben, prüft der Gutachter auch gerne, ob die Arbeiten an Ihrem KFZ sachgemäß durchgeführt und in Rechnung gestellt wurden. Für alle Leistungen kommt der Sachverständige an den Ort Ihrer Wahl, sei es z.B. zu Ihnen nach Hause, an Ihren Arbeitsplatz, an einen Unfallort oder in eine Werkstatt.

Aufgepasst, sonst geht’s ans Geld

Richtig handeln nach dem Crash: Die sieben teuersten Fehler von Autofahrern nach einem Unfall
Autofahrer verhalten sich nach einem Autounfall oft falsch. Das kann teuer werden.
Der ADAC hat die sieben schlimmsten Fehler zusammengefasst:

Schadenmeldung - Schadenregulierung - Versicherung
1. Falsche Schadenmeldung abgeben: In diesem Fall kann die Versicherung die Leistung verweigern oder kürzen. Gibt der Unfallverursacher falsche Erklärungen ab, kann die Versicherung von ihm einen Teil der an den Geschädigten erbrachten Leistungen zurückfordern.

2. Die Unfallstelle nicht absichern: Ereignen sich deshalb nachfolgend Unfälle mit Personenschäden, drohen Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung. Wer die Unfallstelle nicht absichert, wird mit mindestens 30 Euro Verwarnungsgeld belangt.

3. Das Auto zu früh beiseite fahren: Das kann die Beweissituation für den in einen Unfall verwickelten Autofahrer verschlechtern. Deshalb: Erst die Unfallsituation mit Kreide markieren, dann fotografieren. Bei Bagatellschäden das Auto möglichst bald beiseite fahren, sonst droht ein Verwarnungsgeld von bis zu 35 Euro.

4. Die gegnerische Versicherung sofort an Ort und Stelle informieren: Die Schadensteuerung der gegnerischen Versicherung ist daran interessiert, möglichst schnell Kontakt zum Geschädigten herzustellen, um etwa den Schaden in Vertragswerkstätten der Versicherung beheben zu lassen und um Sachverständige und Rechtsanwälte aus der Schadenregulierung herauszuhalten. Die Folge: Ansprüche werden „vergessen".

5. Selbst mit der gegnerischen Versicherung verhandeln: Dadurch werden oft Ansprüche vergessen, die dem Geschädigten zustehen. Bei unverschuldeten Unfällen sollten Autofahrer die Korrespondenz mit der gegnerischen Versicherung einem Anwalt überlassen.

6. Nicht alle Daten aufnehmen: Dies kann zu Verzögerungen bei der Schadenregulierung führen. Denn Geld gibt es erst, wenn alle Daten vorliegen.

7. Ohne Rücksprache mit der Versicherung entscheiden: Im Kaskofall hat die Versicherung das sogenannte Weisungsrecht, das heißt, sie bestimmt z.B. den Sachverständigen. Möglich ist auch, dass vertraglich eine Werkstattbindung festgelegt worden ist. In diesem Fall kommt den Geschädigten eine Reparatur in einer anderen Werkstatt teuer zu stehen.

Tipp: Um objektiv über Ansprüche nach einem Unfall informiert zu werden, sollte ein Geschädigter nicht zögern, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.adac

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